Das Basenfasten-Programm

Dann will ich heute mal tiefer in die Basenfasten Thematik eintauchen und näher auf wichtige Punkte eingehen, die man genauer wissen sollte! 🙂

1. Welche Lebensmittel sind denn nun wirklich alle erlaubt?

Basische Lebensmittel:

  • Obst jeder Art, es ist am besten das Obst der aktuellen Saison zu kaufen. So kann man wunderbar auf örtliche Obstsorten die wirklich reif sind zurückgreifen, anstatt importiertes Obst, welches unreif geerntet wird, zu benutzen
  • Gemüse jeder Art außer Spargel, Rosenkohl und Artischocken
  • Alle Blattsalate der Saison
  • Alle essbaren Pilze und auch Trüffel
  • Alle Kräuter und Gewürze außer Knoblauch
  • Alle frischen Sprossenarten
  • Alle frisch gepressten Säfte oder frisch gemixte Smoothies
  • Alle ungeschwefelten Trockenfrüchte
  • bestimmte Nüsse: Mandeln, frische Walnüsse, Maadamia, Paranüsse, Pistazien (nur ungesalzen) und Zedernnüsse
  • Samen, wie Sesam, Hanfsamen, Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Ölsaatenmischung
  • Kokosnuss, Kokosmilch und Kokosflocken
  • Erdmandelflocken (z.B. Chufas Nüssli in jeder Apotheke bestellbar)
  • Algen wie Wakame, Nori und Hijiki
  • Agavendicksaft und Birnendicksaft
  • Alle kalt gepressten Öle
  • Alle stille Wassersorten (am besten mineralienarm)
  • Alle Kräutertees die keine Aromazusätze oder Bestandteile von Rooibusch, schwarzen, grünem, weißen Tee und Hagebutte haben
  • Fertigprodukte die rein basisch sind (z.B. Oliven in eigener Lake von Rapunzel, Tomaten-Pesto von Bio verde,..)

Verzichtet wird auf folgende Säurebildner:

  • Tierischem Eiweiß (Wurst, Fleisch jeglicher Art, Fisch, Milchprodukte, Molke, Quark)
  • Ei
  • Getreide jeglicher Art (Weizen, Dinkel, Reis, Mais, Hafer, Hirse,Gerste, Roggen)
  • Pseudogetreide jeglicher Art (Quinoa, Buchweizen, Amaranth)
  • Hülsenfrüchte, dazu zählt auch Soja
  • Zucker
  • Honig
  • Essig
  • Nüsse die nicht basisch sind
  • Alkohol
  • Koffein
  • Aromastoffe
  • Konservierungsmittel
  • Emulgatoren (alle E Nummern die es gibt)
  • Farbstoffe
  • Knoblauch und Bärlauch (sind zwar keine Säurebildner, jedoch sollten auf diese während der Kur verzichtet werden)
  • Spargel, Rosenkohl, Mais und Artischocken

2. Wie sieht ein Basenfastentag denn so aus?

Frau Wacker hat das wunderbar in Ihrem Buch zusammengefasst

Frühstück: ein leckerer Smoothie mit frischen Obst der Saison und / oder ein basisches Müsli dazu, bilden eine hervorragende Grundlage für einen guten Start in den Tag!

Mittagessen: Jetzt spielt der Salat eine große Rolle, angereichert mit vielen frischen Kräutern oder Keimlingen gehört er einfach auf den Mittagstisch. Auch eine Gemüsesuppe oder vielleicht noch ein Rest vom Vorabend passt sehr gut nach dem Salat. Nicht vergessen, nur bis 14Uhr Rohkost und Obst essen!

Abendessen: Dies sollte nicht zu üppig ausfallen. Hier bieten sich Gemüsesuppen oder ein gedünstetes Gemüsegericht an! Nicht vergessen, bis 18Uhr sollte es gegessen sein!

Zwischenmahlzeiten: Die müssen nicht sein, sind aber erlaubt! Hier eignen sich ungeschwefelte Trockenfrüchte, Nüsse oder Oliven! Aber aufpassen, nicht zu viel davon, die Leckereien sind auch ziemlich kalorienreich! 😉

Getränke: 2 – 3 Liter stilles Wasser, am besten noch Quellwasser. Auch stark verdünnte  (1 Teebeutel auf 1 Liter) Kräutertees sind erlaubt!

Darmreinigung: Aller 2-3 Tage sollte diese stattfinden durch Glaubersalz, Einläufe oder der Colon-Hydro-Therapie. Auch wenn man wunderbar aufs Örtchen gehen kann. 😉

Bewegung: 30min sollten es schon sein, entweder durch leichten Sport wie Yoga, Schwimmen, Walken, Joggen,… oder auch einfach spazierengehen. Achtung nicht verausgaben sondern realistisch bleiben!!!

Erholung: Sich Erholungsinseln im Alltag schaffen ist sehr wichtig, denn auch Streß bildet Säuren! Tu das was dir Erholung bringt, der eine brauch eine Massage oder einen Saunabesuch und für andere ist auf der Couch mit einem Buch zu lesen die perfekte Erholung! Bei kälteren Tagen (okay wer gerne im Sommer badet kann das natürlich auch machen 🙂 )sind auch ein Basenbad am Abend möglich. Dazu sich auch mal mit sich selbst beschäftigen; was stresst einen am meisten? Was kann man dagegen tun?

3. Wie lange muss ich denn fasten? 

Die Fastenkur sollte mindestens 7 Tage durchgeführt werden. Es ist kein Problem bei Gefallen diese noch um einige Tage oder auf 2 Wochen zu verlängern!

4. Ernähre ich mich nicht zu einseitig ohne Fleisch und Getreide? 

Da gibt es ein klares NEIN! Durch das Obst, Gemüse und die Nüsse werden alle benötigten Nährstoffe abgedeckt! Es ist nur wichtig sich auch während der Kur abwechslungsreich zu ernähren!!!!

5. Ist Tiefkühlkost erlaubt? 

Ja, reines TK-Gemüse ohne Zusatzstoffe (Butter, Knoblauch, Zucker,…) ist erlaubt! Jedoch ist frisches Gemüse doch einfach leckerer.

Habt ihr sonst noch Fragen dazu? Dann her damit! 🙂

Im nächsten Post werde ich dann auf die Darmreinigungsmethoden näher eingehen. 😉

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s